Handyüberwachung bundesweit

“Dirtboxes” hören mittlerweile mit

In den USA kann man es nicht lassen. Nach dem NSA Überwachungsskandal stellt sich folgendes heraus: US-Behörden überwachen die Handygeräte der Einwohner mit CIA-Technologie, die eigentlich für das Aufspüren von Terroristen im Ausland entwickelt wurde. Inländische Kriminelle sollten damit effizienter identifiziert werden, keine Informationen über andere Bürger würden beachtet werden – klar.

Handyüberwachung aus der Luft

IMSI-Catcher heißen die Fluggeräte, die in der letzten Zeit über die Bundesstaaten Amerikas kreisen und Informationen sammeln. Diese tarnen sich als Funkzellen, die Handygeräte schließen sich an ihnen automatisch an und werden somit gleich schon ausspioniert. Aus dieser Falle kommen die Mobiltelefone dann nicht mehr so leicht heraus. Folgende Signale werden belauscht: Standort, Nummer, sogar die Kommunikation wird abgehört. Die Identifikation der Träger erwies sich in der Aktionen aus dem Nahen Osten als tatsächlich erfolgreich und praktisch. Nun soll diese auch im Inland unter Beweis gestellt werden.

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Die Behörden überwachen schon seit früheren Jahren

Die Verfolgung von Kriminellen wurde seit Jahren mit solcher Technik erneuert – berichtet die WSJ. Zivile Geräte geraten zwar auch im Radar der “Dirtboxen”, sie werden jedoch außer Acht gelassen. Man bemerkt dennoch Ungewöhnliches: kreist solch ein Überwachungsflugzeug über unseren Köpfe, kann es zu kurzzeitige Störungen beim Anrufen kommen. Je ein Flugzeug fliegt über 5 Städte und die Überwachung der Behörden hat langsam schon die ganze Fläche der USA bedeckt.

Massenüberwachung nicht okay!

Laut dem Justitztministerium ist bei dieser Art der Überwachung nichts illegales daran. Eine Genehmigung liegt hervor. Das Problem ist aber nicht die Überwachung an sich, sondern die geheime Datensammlung. Es geht hier um offene Datenschutzprobleme, meinen die Bürgerrechtler. Die Umstände, wie und wo und wann diese Technik angewendet wird, ist das Problem.

Handyüberwachung – wann ist es legal?

Wie es auch bei der Anwendung von Überwachungskameras kann die Handyüberwachung dann als legal betrachtet werden, wenn es an einer sichtbare Stelle ein Schild platziert wird, der auf die Überwachung hinweist. Es ist erlaubt das Überwachungsgerät an einer geheimen Stelle zu platzieren, es ist aber nicht erlaubt die Überwachung selbst 100% bedeckt zu durchführen, eben wenn man über Massenüberwachung spricht.

Auch Zivilpersonen ergibt sich die Möglichkeit andere (Familienmitglieder, Angestellte) auf solcher Weise unter Kontrolle zu halten. Die Mspy Software ist ein guter Beispiel für eine einfache Lösung für persönliche Ziele. Auch hier gilt: die Zielperson vorerst informieren!

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Chris

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